Yogabasics – Was sind eigentlich Chakren?

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Was Yoga von Gymnastik unterscheidet sind die kleinen feinstofflichen Ebenen – alles was nicht physisch ist – mit dem du genauso arbeitest wie mit deinem Körper. Dazu gehören der Atem, dein Geist, aber auch deine Chakren. Vielleicht hast du schon öfter mal in einer Yogastunde davon gehört. Hier gibt es nun endlich mal das Aha!-Erlebnis dazu.
Ich möchte in diesem Artikel garnicht im Detail auf die verschiedenen Chakren eingehen. Er soll dir eher die Existenz und das was/wo/wieso deiner Chakren erklären und einen kleinen Überblick verschaffen.

Also komm mit auf eine Reise durch deinen Körper und schau was es dort dank Yoga noch zu entdecken gibt!

Chakren kurz erklärt

Das Wort Chakra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Rad, Diskus oder Kreis. Chakren sind Energiezentren im Körper an denen dein physischer Körper sich mit der feinstofflichen Ebene verbinden kann – ähnlich einem Wasserrad. Sie lassen sich nicht in deinem anfassbarem Körper finden. Chakren wirbeln durch diesen hindurch und versorgen ihn mit deiner mentalen/feinstofflichen und energetischen Präsenz, die du zum Beispiel in jeder Yogastunde aufbauen kannst.

Alles ist Energie

Es gibt 7 Hauptchakren, die jeweils einen festen Sitz und eine Aufgabe in deinem Körper haben. Sie laufen entlang der Wirbelsäule, an der auch unser Hauptenergiekanal Sushumna-Nadi verläuft und unsere Lebensenergie Prana verteilt. Aber dazu vielleicht ein anderes mal mehr.

Wie und wieso arbeitet man mit Chakren?

Chakren gewährleisten also unseren energetischen Fluss im Körper und halten unser physisches und psychisches Gleichgewicht aufrecht und verbinden diese beiden Ebenen miteinander.

Sie können Emotionen auslösen und Krankheiten vorbeugen, wenn sie im Geichgewicht sind – physische und mentale! Sie können aber auch blockieren oder verstopfen. Gerade ein unruhiger Geist, innerliche Blockaden, Stress oder Krankheit lassen deine Chakren nur zu leicht ins Stocken kommen.

Verstopfte Chakren lassen sich aber auch wieder öffnen, keine Sorge. Durch bestimmte Asansas, die den Fokus auf deine „Problemzonen“ haben zum Beispiel. Oder auch durch einen starken mentalen Fokus in der Meditation und bestimmte Atemtechniken lassen sich die kleinen Energieräder langsam wieder in Schwung bringen und deine Lebensenergie kann wieder frei fließen.

Welche Chakren gibt es?

Die 7 Hauptchakren:

  • Muladhara, das Wurzelchakra
  • Svadhisthana, das Sakral- oder Sexualchakra
  • Manipura, Nabel- oder Solarplexuschakra
  • Anahata, das Herzchakra
  • Vishuddha, Hals- oder Kehlchakra
  • Ajnya, Stirnchakra oder Drittes Auge (Sitz der Intuition)
  • Sahasrara, das Kronen- oder Scheitelchakra
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Die 7 Hauptchakren laufen entlang der Wirbelsäule

Sehr schüchterne und stille Personen können zum Beispiel an ihrem Kehlchakra arbeiten, um sich müheloser einbringen zu können. Ist dein Herz verhärtet, solltest du an deinem Herzchakra arbeiten.
Aber um herauszufinden was genau richtig ist und was nicht ganz im Fluss ist bedarf es viel Übung und Gespür für dich selbst und das würde den Rahmen diesen Artikels sprengen.
Es lohnt sich also noch mal genauer hinzuspüren, was es dort noch so zu entdecken gibt!

Du glaubst nicht, dass du einen Astralkörper (energetischen Körper) hast? Dann versuch mal nur die Energie anderer Menschen um dich herum wahrzunehmen. Gerade auch in großen Menschenmengen kann diese fast erdrückend sein und ist dort sehr einfach zu spüren.
Schließlich ist auch physikalisch bewiesen, dass alles aus Energie besteht. Du musst nur wissen, wie du sie kontrollierst und einsetzt.

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15 Kommentare bei „Yogabasics – Was sind eigentlich Chakren?“

  1. super toll erklärt liebe Anni! ich muss (leider) zugeben, obwohl ich fast täglich Yoga praktiziere, bin ich doch nicht so tief in der Materie drin, dass ich diesen Wissenschatz habe … ich finde es äußerst spannend die Chakren sozusagen zu verbildlichen, um an ihnen zu arbeiten!

    wenn du ein gutes Buch (oder Tutorial) dazu empfehlen kannst, würde ich mich sehr über einen Tipp freuen 🙂

    Namasté und liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

    1. Hey Tina,
      es lohnt sich sich mehr damit auseinander zusetzen. Du hast ja auch nichts zu verlieren und höchstens was dazu zugewinnen 🙂 Ich kann dir „Chakren entdecken“ von Ambika Wauters empfehlen!

  2. Sehr interessant, vielen Dank! Ich hatte vor Jahren mal eine Reiki – Behandlung und habe damals zum ersten Mal von Chakren gehört. Spannendes Thema!

    1. Ja, das ist es tatsächlich! 🙂

  3. Ich mache Yoga sehr gerne, aber habe mich nie mit den Hintergründen so richtig beschäftigt. Sollte ich doch mal tun 🙂
    Liebste Grüße
    Dorie von http://www.thedorie.com

  4. Hey,

    Chakren war mir bis jetzt noch kein Begriff. Somit danke für die Aufklärung. 🙂

    Liebe Grüße,
    Melanie von pinkinparis.at

    1. Ja sehr gerne Melanie!

  5. Ich habe in deinem Beitrag viel dazu gelernt und habe auch dieses Aha-Erlebnis. Von den Chakren hab ich noch nie was gehört. Vielleicht sollte ich einen Yogakurs besuchen, da ich ziemlich angespannt bin.

    Viennese greetings, Menna von Lines & Rhymes Universe
    https://linesandrhymesuniverse.blogspot.com

    1. Ich habe noch von keinem gehört, der es bereut hat mit Yoga angefangen zu haben 😉 Also los!

  6. Ein sehr interessanter Beitrag! Vielen Dank für den kurzen Einblick, ich wollte schon lange mal etwas über Chagrin erfahren und werde sicher noch weiter stöbern!

    Liebe Grüße,
    Laurel von laurelkoeniger.eu

    1. Es freut mich, wenn ich dir einen kleinen Anstoß gegeben habe! Das ist immer mein Ziel 🙂

  7. Ach, es ist einfach zu lange her, dass ich Yoga gemacht habe… Da ist nicht mehr viel hängen geblieben. Daher ist dein Beitrag sehr hilfreich und informativ! Danke!

  8. In Moment versuche ich mich auch hin und wieder mal an Yoga und es ist gar nicht so einfach wie gedacht! Vielen Dank für den interessanten Beitrag, jetzt habe ich wieder einiges Neues dazu gelernt. 🙂

    Liebe Grüße
    Lisa

  9. Super Beitrag! Ich finde es total klasse, dass du so ein tiefes Wissen über Yoga hast. Das ist mega interessant und ich bewundere dich dafür und für deine Disziplin 🙂

    Liebe Grüße
    Nadine von tantedine.de

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