Yoga und Surfen – die perfekte Kombination!

Yoga und Surfen als Kombination

Ich war vor ein paar Wochen in Dänemark und habe in einem Kitecamp von Coconut Kite tägliche Yogastunden gegeben. Denn dort wusste man schon: Yoga und Surfen sind die perfekte Kombination. Warum das so ist erkläre ich dir hier!

Yoga und Surfen generell als Kombination

Dir ist bestimmt schonmal aufgefallen, dass es super viele Surfcamps gibt bei denen auch Yoga auf dem täglichen Menü steht. Und das nicht nur einfach so, weil man sonst nicht weiß was man morgens mit den Schülern machen soll, sondern weil diese beiden Sportarten super Hand in Hand gehen. Körperlich und auch mental können beide Disziplinen etwas Positives aus der jeweils anderen ziehen.

Außerdem sind Yogis und Surfer oft vom selben Schlag – ohne sie jetzt alle in eine Schublade stecken zu wollen. Ich glaub ich wage mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich hier mal behaupte, dass zB Yogis wie Surfer gerne reisen, generell open minded durchs Leben gehen und gesellige Typen sind. Daher passen beide auch menschlich oft gut zusammen und sind oft auch im Yoga UND im Surfbereich unterwegs.

Vor dem Surfen: Yoga als Muskelaufwärmung

Du weißt vielleicht wie steif sich Muskeln morgens nach dem Aufstehen anfühlen können. Nicht angenehm oder? Daher hilft dir schon eine kleine Yogaeinheit am Morgen die Muskeln effektiv aufzuwecken und aufzuwärmen.

Schon ein paar einfache Sonnengrüße am Morgen aktivieren Gelenke, Muskeln und Nervenbahnen. Das ist sehr wichtig um das Verletzungsrisiko zu senken und macht dich auch beweglicher. Außerdem baust du so schon eine Körperspannung auf die dir später beim Surfen sehr von Nutzen sein wird.
Integriere am besten noch ein paar stehende Balance Übungen in deine Praxis und du bist perfekt für deine Surfsession vorbereitet!

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Morgendliche Yogastunde im Kitesurf Camp von Coconut Kite

Bring einmal Ruhe und Konzentration in den Geist bevor es aufs Wasser geht

Es ist immer gut die Dinge besonnen und ruhig anzugehen. Am besten legst du nach deiner Yogapraxis daher noch eine Pranayama und Meditationseinheit ein. Warum? Pranayama (Atemübungen) beruhigen den Geist und du bist danach frischer, fokussierter und konzentrierter. Daher sind ein paar bewusste Übungen sehr gut um Ruhe in den Kopf zu bringen, dich mental zu zentrieren und zu sammeln. Dann kannst du mit einem klaren Geist los aufs Wasser.

Meditation hilft dir deinen Gedanken nicht zu viel Gewicht zu geben. Wenn du also zB Anfänger bist und ein bisschen Respekt vor dem Surfen hast, dann kannst du durch Meditation wahrnehmen dass das jetzt gerade so ist. Du wirst aber mit längerer Meditationserfahrung nicht mehr in das schlechte Gefühl hineinfallen und dich hineinsteigern bis gesunder Respekt zur Angst wird.

Achtsamkeit: Lerne in Gefahrsituationen ruhig zu reagieren

Ich glaube den meisten Nutzen kannst du als Surfer daraus ziehen, dass du durch yogische Atemtechniken und eine regelmäßige Atempraxis weißt wie du deinen Geist beruhigen kannst. Das heißt für dich konkret: in brenzlichen Situationen nicht in Panik geraten sondern präsent bleiben und bewusst handeln.

Nach dem Surfen: Yoga als Muskeldehnung

Gerade als Kitesurfer wirst du als Anfänger wahrscheinlich viel zu deinem Kite hochschauen, was den Nacken sehr beansprucht. Auch deine Schultern und Handgelenke werden anfangs vielleicht schmerzen und verkrampft sein. Als Fortgeschrittener hast du ggfs eher Muskelkater im Bauch… So oder so, dass du deine Muskeln nach starker Beanspruchung dehnen solltest ist heute kein Geheimnis mehr. Also würde ich dir nach dem Surfen eine entspannende Yin Yoga oder Restorative Praxis ans Herz legen, um dich bis in dein Fasziengewebe durchzudehnen und tiefe Verspannungen zu lösen.

Du siehst also, es gibt viele Vorteile Yoga und Surfen zusammen zubringen. Bist du Surfer oder Yogi oder beides? Hast du auch schonmal die Vorteile der Kombination zu spüren bekommen? Ich bin gespannt, erzähl mir davon in den Kommentaren!

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